Buchgestaltung / Pop-ups, Drehen, Schieben, Klappen, Falten / Stifte & Farben / das Rascheln von Papier, seine Rauigkeit oder Glätte, sein Geruch: Alles was mit Anfassen, Tun, Bewegung, mit Fühlen, Hören, Riechen und Schauen zu tun hat, erfreut mein Herz. Ich lache gern, ich rede gern, ich denke gern. Und ich höre gern zu.

Gehirnschmalz, Bauchgefühl und Fingermuskeln – dieses Trio setze ich seit Jahren erfolgreich ein, um über die Sprache Informationen zu vermitteln. Selbst trockener Stoff lässt sich mit Wortwitz so weben, dass Bilder im Kopf des Lesers entstehen.

Doch Kopf, Bauch und Hand sind auch für die Gestaltung unabdingbar. In den letzten drei Jahren habe ich im Masterstudium Intermedia (Ausrichtung Arts & Science) professionelles Know-how erworben, um aus Text und Bildern ein schmackhaftes Menü zu bereiten. Ich möchte meine Kunden mit perfekten Kreationen überzeugen, möchte Kunden gewinnen, denen gutes Essen wichtig ist, oder Kunden überzeugen, dass dieses unabdingbar ist.

Ich kann beurteilen, ob drei Gänge nötig sind oder einer genügt. Wann eine Buchstabensuppe besser passt als ein Vorspeisensalat, ob Hausmannskost angesagt ist oder eher exotische Häppchen goutiert werden. Wie man einen Tisch passend deckt, wie die Hintergrundmusik auswählt. Wie das Essen duften soll und ob ein farblicher Gleichklang oder eher ein Komplementärkontrast passt. Wo wenige Zutaten genügen und wann dekoratives Beiwerk angebracht ist.
Dabei schaue ich häufiger über den Tellerrand, um meine Zutaten- und Gewürzkiste zu vervollständigen, und so für jede Gelegenheit die geeignete Kost gestalten zu können. Dabei kann ich auch einschätzen, wann ich ein Team brauche, das mir beim Zubereiten hilft, und was dieses mitbringen muss.

Das Ganzheitliche, Generalistische ist mir wichtig: So wie ich in den letzten Jahren mein schulmedizinisches Wissen mit Kenntnissen über alternative Medizinsysteme bereichert habe, so möchte ich Informationen nicht nur mit Sprachkunst, sondern auch mittels visueller Aspekte vermitteln. Dabei ist das zugrunde liegende Konzept die Basis: Form und Funktion bedingen einander, eines schmeckt ohne das andere nicht.

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